+++ 09:28 "Durch 'Wagner-Linie' findet Täter-Opfer-Umkehr statt" +++ (2022)

Satellitenbilder zeigen den Ausbau der jüngst durch die russischen Truppen errichtete Verteidigungslinie in der ukrainischen Region Luhansk. In Anlehnung an die berüchtigte Söldner-Truppe wird sie "Wagner-Linie" genannt. Was die Befestigungsanlage militärisch bedeutet, erläutert ntv-Reporter Jürgen Weichert.

Politik 23.10.22 04:44 min

(Video) Herman & Popp Stabil durch den Wandel Podcast vom 28.09.2022 / Themen in der Beschreibung

Bau von Schutzwall in Luhansk "Durch 'Wagner-Linie' findet Täter-Opfer-Umkehr statt"

+++ 09:03 Moskau zieht doch längere Kooperation auf ISS in Betracht +++
Russland erwägt, trotz der Spannungen mit dem Westen infolge des Ukrainekriegs die Zusammenarbeit auf der Internationalen Raumstation (ISS) bis 2028 weiterzuführen. "Wir halten es für möglich, die Nutzung der ISS in Minimalkonfiguration bis zum Aufbau einer russischen Raumstation fortzusetzen, das heißt bis 2028", sagt Russlands Industrieminister Denis Manturow der Nachrichtenagentur Interfax zufolge. Nur so könne das Know-how im technischen und industriellen Bereich, aber auch das Image und die Unabhängigkeit Russlands als Weltraumnation gesichert werden. Zuvor hatte es Drohungen aus Moskau gegeben, die Weltraumkooperation nach Ablauf des gültigen Vertrags 2024 zu beenden. Aus Branchenkreisen hieß es, dass erste Teile für eine Raumstation 2028 ins All geschickt werden können.

+++ 08:28 Ukraine meldet Tote und Verletzte in Region Donezk +++
Ukrainischen Angaben zufolge hat die russische Armee in der Oblast Donzek zwei weitere Zivilisten getötet. Gouverneur Pavlo Kyrylenko schreibt bei Telegram, es gebe jeweils ein Todesopfer in den Dörfern Klischtschijiwka und Torske. Neun weitere Zivilisten in der Oblast seien gestern verletzt worden. Russland hat größere Teile von Donezk, sowie der Regionen Luhansk, Cherson und Saporischschja besetzt und nach mehreren Scheinreferenden völkerrechtswidrig annektiert.

+++ 07:46 Spezialkräfte der Bundespolizei wappnen sich für möglichen Blackout +++
Angesichts des russischen Angriffskriegs in der Ukraine dehnen Spezialkräfte der Bundespolizei hierzulande ihre Sicherheitsvorkehrungen aus. "Wir haben unsere Durchhaltefähigkeit erhöht", sagt der Präsident der Bundespolizeidirektion 11, Olaf Lindner. Unter der Direktion 11 in Berlin sind die GSG 9 sowie alle anderen Spezialkräfte der Bundespolizei mit insgesamt sechs Dienststellen an 40 Standorten zusammengefasst. "Es geht zum Beispiel darum, bei einem etwaigen Cyberangriff auf die Stromversorgung in Berlin möglichst lange handlungsfähig zu bleiben." Denn wenn der Strom ausfalle, funktioniere beispielsweise auch die Zapfsäule an der Tankstelle nicht mehr. "Wir haben unsere Reserven noch mal massiv erhöht." Lindner betont aber, Risiken für die kritische Infrastruktur seien schon immer ein Thema gewesen. Neu sei nur, dass es durch die Pandemie, die Flutkatastrophe im Ahrtal, den Krieg in der Ukraine und die jüngsten Sabotage-Akte gegen Pipelines und die Bahn "eine ganz neue politische Aufmerksamkeit" gebe.

+++ 07:14 Schule und Kindergarten laut Gouverneur beschädigt +++
Aus dem Nordosten der Ukraine werden zahlreiche Angriffe gemeldet. Der Gouverneur der Oblast Sumy, Dmytro Zhyvytskyi, spricht von insgesamt 143 Angriffen auf mehrere Gemeinden innerhalb eines Tages. Der Gouverneur berichtet unter anderem von Artillerie- und Mörserbeschuss in der Oblast. Bei den Angriffen am Samstag sei eine Frau verletzt worden. Beschädigt wurden demnach unter anderem zwei Wohnhäuser, eine Schule, ein Kindergarten, eine Stromleitung und ein Wasserturm.

+++ 06:38 G7 verurteilen Entführung von AKW-Mitarbeitenden +++
Die führenden sieben Industriestaaten (G7) fordern Russland auf, sich komplett aus dem ukrainischen Atomkraftwerk Saporischschja zurückzuziehen. In einem Statement verurteilt die Gruppe "die wiederholten Entführungen" von Mitarbeitenden und der Führungsspitze des AKW sowie andere Formen der Druckausübung auf die im Kraftwerk verbliebenen ukrainischen Mitarbeitenden. Dies halte Schlüsselpersonal davon ab, unverzichtbaren Aufgaben nachzugehen und verschlechtere die Sicherheitslage in Saporischschja weiter.

(Video) [Subtitle] Menenangkan Alam dengan Perjalanan Berkemah Mobil | Vanlife

+++ 05:27 Russische Region Belgorod meldet Tote nach Beschuss +++
Einmal mehr beklagt die russische Grenzregion Belgorod Beschuss von ukrainischer Seite. Zwei Menschen seien dabei am Samstag in der Grenzstadt Schebekino getötet worden, teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit. Elf Menschen seien verletzt worden, vier von ihnen schwer. Gladkows Angaben zufolge wurde bei dem Beschuss auch Energie-Infrastruktur getroffen. Details nannte er nicht. Rund 15.000 Menschen seien zeitweilig ohne Strom, Heizung und Wasser gewesen. Das Gebiet Belgorod beklagt mit anderen Grenzregionen wie etwa Kursk und Brjansk schon seit Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine immer Feuer von der Gegenseite. Eingeräumt hat die Ukraine die Vorwürfe nicht.

+++ 03:55 Schulze: Ukraine braucht "mehr als nur Waffen" +++
Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze ruft vor der Wiederaufbaukonferenz für die Ukraine zu einer weltweiten Kraftanstrengung auf. Es gehe "um eine Generationenaufgabe, bei der so viele Länder wie möglich ihre Kräfte bündeln müssen", sagt sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Das geht weit über Europa hinaus, wir brauchen im Grunde die gesamte zivilisierte Staatengemeinschaft." Die Hilfe sei auch nicht nur Regierungssache, fügt sie hinzu. "Wir brauchen auch Wirtschaft und Zivilgesellschaft dafür." Die Ukraine brauche "mehr als nur Waffen, nämlich auch Geld und Solidarität", sagt Schulze. "Die Wirtschaft ist im Krieg eingebrochen, jetzt kommt es entscheidend darauf an, dass der Staat seine wesentlichen Funktionen aufrechterhalten kann." So müsse er etwa die Angestellten wie Lehrerinnen, Erzieher oder Polizistinnen bezahlen können.

+++ 02:53 Ex-Chef von ukrainischem Turbinenhersteller festgenommen +++
Der ehemalige Chef des ukrainischen Turbinenherstellers Motor Sitsch wurde nach Angaben von verschiedenen ukrainischen Medien in Saporischschja festgenommen. Wjatscheslaw Boguslajew wird den Berichten zufolge Hochverrat vorgeworfen, weil er mit dem russischen Militär kooperiert haben soll. Wie die Medien aus Sicherheitskreisen erfahren haben wollen, brachen Ermittler Boguslajews Haustür auf und untersuchten sein Anwesen. Er selbst werde nun nach Kiew gebracht. Die ukrainische Journalistin Iryna Romaliyska schreibt auf Facebook, der Ex-Chef des Turbinenherstellers sei für seine pro-russischen Ansichten bekannt und stehe unter Verdacht, Russland mit Teilen für Hubschrauber und Flugzeuge beliefert zu haben. Motor Sitsch gilt weltweit als einer der größten Triebwerkhersteller für Flugzeuge und Hubschrauber.

+++ 01:51 Giffey: Kapazitäten für Flüchtlinge fast ausgeschöpft +++
Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey sieht die Hauptstadt am Rande ihrer Möglichkeiten bei der Aufnahme von Geflüchteten. "Gerade wir Stadtstaaten und besonders Berlin als Hauptanziehungspunkt haben unsere Kapazitäten (...) mittlerweile nahezu ausgeschöpft", sagt sie der "Bild am Sonntag". So seien 340.000 Ukrainer in Berlin erstversorgt worden, 100.000 hätten ihren Wohnsitz inzwischen in der Hauptstadt. Giffey fordert: "Wir brauchen dringend weitere Immobilien des Bundes, um Menschen gut unterzubringen, finanzielle Unterstützung für die immensen Kosten und eine gerechte Verteilung im Bundesgebiet."

+++ 00:38 Selenskyj sieht eigene Truppen trotz Russlands Raketen auf Vormarsch +++
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sieht die Truppen seines Landes trotz der massiven russischen Raketenangriffe weiter auf dem Vormarsch in den von Moskau besetzten Gebieten. Die ukrainischen Streitkräfte kämen jeden Tag an der Front voran, die Schläge gegen die Infrastruktur von russischer Seite könnten sie nicht aufhalten, sagte Selenskyj in seiner am Abend in Kiew verbreiteten Videobotschaft. "Die Ukrainer sind vereint und wissen genau, dass Russland keine Chance hat, diesen Krieg zu gewinnen", so Selenskyj.

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(Video) Markt - die ganze Sendung | 24.10.2022 | Markt | NDR

+++ 23:50 Kretschmer für Wiederaufnahme russischer Gaslieferungen nach Kriegsende +++
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer fordert eine Wiederaufnahme russischer Gaslieferungen nach dem Krieg. "Wir brauchen langfristige Verträge für Flüssiggaslieferungen aus den USA, Katar und anderen arabischen Ländern", sagt Kretschmer der "Bild am Sonntag". "Außerdem müssen wir endlich eigenes Erdgas in der Nordsee erschließen. Und wenn der Krieg vorbei ist, sollten wir auch wieder Gas aus Russland nutzen."

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+++ 22:54 Selenskyj: Werden künftig mehr Drohnenattacken abwehren +++
Russland hat nach ukrainischen Angaben große Teile der Infrastruktur des Landes angegriffen, wird daran aber künftig mehr und mehr gehindert werden können. Russland habe zuletzt vor allem in der westlichen, zentralen und südlichen Ukraine angegriffen, sagt Präsident Wolodymyr Selenskyj. "Natürlich haben wir nicht die technischen Möglichkeiten, 100 Prozent der russischen Raketen und Kampfdrohnen auszuschalten", fügt er hinzu. Er sei sich aber sicher, "dass wir dies mit Hilfe unserer Partner schrittweise erreichen werden. Schon jetzt schießen wir einen Großteil der Marschflugkörper und Drohnen ab."

+++ 22:19 Selenskyj ruft Ukrainer zum Energiesparen auf +++
Angesichts der russischen Angriffe auf die Infrastruktur der Ukraine ruft die ukrainische Regierung die Bevölkerung zum Energiesparen auf. "Die Stabilität der Energiewirtschaft unseres ganzen Staates hängt von jeder Stadt und jedem Bezirk der Ukraine ab", schreibt Selenskyj bei Telegram. Zugleich appelliert der ukrainische Regierungschef an die Bevölkerung, gemeinsam zu zeigen, "dass das ukrainische Leben nicht gebrochen werden kann". Mitteilungen von russischer Seite, dass Angriffe gegen die Infrastruktur die Aktionen des ukrainischen Militärs verlangsamen oder die Verteidigung verhindern würden, weist Selenskyj als Lüge zurück. "Unsere Verteidigungskräfte bekommen alles, was sie brauchen, um das Land zu schützen, und kommen jeden Tag voran - ich betone: jeden Tag."

+++ 22:03 Skiverband FIS schließt Athleten aus Russland und Belarus weiter aus +++
Sportlerinnen und Sportler aus Russland und Belarus bleiben auch in der jetzt angelaufenen Saison 2022/23 bei offiziellen internationalen Ski-Wettbewerben gesperrt. "Der FIS-Rat hat beschlossen, mit Rücksicht auf die Integrität der FIS-Wettbewerbe und die Sicherheit aller Teilnehmer (...) seine Politik fortzusetzen, russischen und weißrussischen Teams und Athleten die Teilnahme an allen FIS-Wettbewerben zu verweigern", teilt der Internationale Skiverband FIS mit. Bislang waren sie bis zum Ende der Saison 2021/22 ausgeschlossen gewesen. Laut FIS steht die Entscheidung im Einklang mit den Empfehlungen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC).

+++ 21:38 Italiens Regierungschefin Meloni positioniert sich klar gegen russischen Angriffskrieg +++
Nach ihrem Amtsantritt positioniert sich Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni klar gegen den russischen Angriffskrieg in der Ukraine. Die Rechtsaußenpolitikerin erneuerte in ihrer Antwort auf eine Glückwunschbotschaft des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ihr Bekenntnis. Italien stehe auf der Seite "des tapferen Volkes der Ukraine, dass für seine Freiheit und einen gerechten Frieden kämpft", twitterte die 45-Jährige. "Ihr seid nicht alleine." An der Treue der von Meloni angeführten Rechtsregierung zur EU und NATO bestehen allerdings erhebliche Zweifel. Melonis Koalitionspartner Matteo Salvini und Silvio Berlusconi haben sich immer wieder freundlich über den russischen Staatschef Wladimir Putin geäußert.

(Video) Von der großen Puszta zum kleinen Balaton | Roadtrip | Ungarn #02 | Reisevlog | JOZZILIKE

+++ 20:57 Ukrainer Serhij Zhadan erhält Friedenspreis des Deutschen Buchhandels +++
Der ukrainische Schriftsteller, Übersetzer und Musiker Serhij Zhadan wird morgen in der Frankfurter Paulskirche mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Nach Angaben des Stiftungsrats des Friedenspreises wird der 48-Jährige für sein herausragendes künstlerisches Werk sowie für seine humanitäre Haltung geehrt, mit der er sich den Menschen im Ukraine-Krieg zuwende und ihnen unter Einsatz seines Lebens helfe. Er wolle den Krieg nicht als literarisches Mittel benutzen, sagte Zhadan bei einer Podiumsdiskussion. Sein Buch "Himmel über Charkiw" ist aus vielen seiner Social Media-Posts zusammengefasst worden. "Ich sehe mich nicht als einen klassischen Autor. Ich habe anfangs überhaupt nicht daran gedacht, dass aus diesen Facebook-Einträgen ein Buch werden könnte", sagte er.

+++ 20:31 Scholz-Besuch in Bayern: Demonstranten fordern mehr schwere Waffen für Ukraine +++
Anlässlich des Besuchs von Kanzler Olaf Scholz in München haben sich Demonstranten zu einer "Anti-Kriegs-Kundgebung" mit dem Titel "Gemeinsam gegen den Krieg" versammelt. Das berichtet der Bayerische Rundfunk. Demnach forderten die Demonstranten, darunter auch gebürtige Ukrainer, mehr Unterstützung für Kiew, unter anderem eine schnelle Lieferung von schweren Waffen. Als die Kolonne des SPD-Politikers auf dem Weg zum Parteitag der bayerischen Sozialdemokraten an den Demonstranten vorbeifuhr, riefen die etwa 70 Menschen dem Bericht zufolge: "Danke Deutschland" und "mehr Waffen für die Ukraine". Wie auf Fotos zu sehen ist, hatten sie auf ihre Plakate Slogans geschrieben wie: "Genozid stoppen", "Close the Sky" oder "Der Sieg der Ukraine ist Europas Sicherheit".

+++ 19:50 Ukrainisches Militär: Russen aus Siedlungen in Cherson vertrieben +++
"Kyiv Independent" berichtet unter Berufung auf den Generalstab der ukrainischen Streitkräfte, dass das ukrainische Militär die russischen Soldaten aus den Siedlungen Charivne und Chkalove im Oblast Cherson vertrieben habe. Zudem berichtet der Generalstab demzufolge, dass russische Streitkräfte weiterhin die besetzten Teile der Region verlassen und Plünderungen und Raubüberfälle häufiger geworden seien.

(Video) Der grüne Mist ist wahr geworden! Dr. Götz Frömming - AfD-Fraktion im Bundestag

Frühere Entwicklungen rund um den Ukraine-Krieg lesen Sie hier.

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Author: Geoffrey Lueilwitz

Last Updated: 12/01/2022

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